Deepfakes, Datenmissbrauch und digitale Gewalt nehmen zu. Tools für die Erstellung und Verbreitung täuschend echter Fake-Inhalte sind frei verfügbar und leicht zu bedienen. Diese Technologien werden gezielt genutzt, um Menschen zu manipulieren, zu diskreditieren oder zu sexualisieren. Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes engagiert sich seit Jahren für strengere Gesetze und besseren Opferschutz.
Gemeinsam mit Fernandes zeigt die Doku wie einfach und schnell sich ein Deepfake von ihr erstellen lässt. Schutzmechanismen die greifen sollten, funktionieren oftmals nicht. Mittlerweile haben sich aber Start-Ups gegründet, die die Deepfakes erkennbar machen. Anika Gruner erklärt, wie sich Deepfakes mithilfe KI-gestützter forensischer Analysen enttarnen lassen, etwa durch sogenannte „Heatmaps“, die manipulierte Bildbereiche sichtbar machen.
Gemeinsam mit der Organisation HateAid spricht Collien Fernandes über besseren Schutz für Betroffene digitaler Gewalt. Dabei wird deutlich, welche große Rolle Geld spielt. Denn zum einen verdienen die Plattformen an Deepfakes mit und zum anderen kosten Schutzmaßnahmen Geld.
Zusammen mit einer Berliner Schulklasse und einem Digitalberater diskutiert sie außerdem, wie wirksam Maßnahmen wie Social-Media-Verbote, Klarnamenpflicht oder digitale Selbstverteidigung tatsächlich sind. Welche rechtlichen und gesellschaftlichen Schutzmechanismen müssen gestärkt werden, um sich besser vor Deepfakes und digitaler Gewalt schützen zu können?