Etwa 1,8 Millionen Menschen leben in Deutschland mit Demenz. Doch was wissen wir heute über die Ursachen, die verschiedenen Demenzformen, die Möglichkeiten der Therapie und der Prävention? In der Dokumentation begleiten wir Dr. Eckart von Hirschhausen auf einer sehr persönlichen Spurensuche, denn auch seine Familie ist betroffen. Über zwei Folgen geht er der Krankheit auf den Grund.
Für Hirschhausen ist es auch ein persönliches Anliegen sich der Demenz zu widmen: „Jeder von uns hat früher oder später mit Demenz zu tun, und Angst, selbst einmal zu erkranken. Deshalb zeige ich, wie es in meinem Kopf aktuell aussieht. Und was wir als einzelne und als Gesellschaft für unsere Hirngesundheit tun können.“ Wir begleiten Hirschhausen dabei, wie er sich umfassend testen lässt. Es wird deutlich, dass der Schlaf, pflanzenbasierte Ernährung, Bewegung und lebenslange Neugier mit der Hirngesundheit eng zusammenhängen.
Demenz beginnt bereits im mittleren Alter, lange, bevor die ersten Symptome auftreten. Der beste Weg der Krankheit entgegenzuwirken, ist ein abwechslungsreiches Leben. Hirschhausen begegnet Super-Agern und ihm ist schnell klar: “Ich möchte auch einmal Super-Ager werden. Dafür versuche ich noch mehr Bauchfett loszuwerden, Tischtennis mit der linken Hand zu erlernen und an meiner Ausdauer zu arbeiten. Ob ich das schaffe, sehen Sie in der Doku.“
Bei der Premiere auf dem Silbersalz-Festival in Halle haben wir gemerkt – der Film hat einen Nerv getroffen. Bei der lebhaften Diskussion war vor allem eine Frage immer wieder präsent: Welche Möglichkeiten gibt es Demenz früh zu erkennen? Mit Autor Krischan Dietmaier und Neurologe Prof. Markus Otto haben wir Frage und Antwort gestanden.
Für Spaß und Freude hat Protagonist und Super-Ager Willy gesorgt. Er hat sein selbst zusammengestelltes Sportprogramm vorgeführt.