Die Hände machen uns zum Menschen. Wie sehr prägt uns das, was wir mit unseren Händen machen und anfassen? Aktuelle Studien zeigen, wie wichtig die Hände für das Gehirn und die kognitive Gesundheit sind. Wir begleiten drei Menschen, die ganz unterschiedliche Dinge mit ihren Händen bewältigen müssen.
Emma ist Leistungssportlerin im Klettern. Ihre Hände müssen robust sein, um sie nach oben zu bringen. Dehnen, aufwärmen und massieren ihrer Hände gehört für sie zum Alltag, um Verletzungen vorzubeugen. Denn wie es ist, wenn sie nicht klettern kann, weiß sie. Sie hat sich ihr Ringfingerband gerissen. Seither ist sie vorsichtiger, denn für ihre Sportlerinkarriere hat sie noch große Pläne.
Katharina erlitt mit 26 Jahren einen Schlaganfall. Seither ist ihre linke Hand eingeschränkt. Für wie viele Dinge man die Hände braucht, merkt man oft erst, wenn sie nicht mehr funktionieren. Wie Katharina trotzdem ihren Alltag meistert und welche Therapien ihr helfen, zeigen wir in der Dokumentation. Wir begleiten sie zu einer neuartigen Therapie, die die Bewegungsfähigkeit ihrer Hand wieder herstellen soll. Mit viel Stärke und Willenskraft gibt Katharina nicht auf.
Die Hände und die Augen sind die wichtigsten Werkzeuge eines Uhrmachers. Ein Wackler und die Einzelteile der Uhr könnten Kratzer bekommen oder nicht richtig sitzen. Robert Hoffmann weiß genau wie viel Kaffee er trinken darf bevor die Hand zittrig wird. Die geübte Feinmotorik wirkt sich auch positiv auf das Gehirn aus. Starke Hände stehen für ein gut vernetztes Nervensystem und eine stabile Durchblutung des Gehirns.