Jedes fünfte Kind in Deutschland fühlt sich überdurchschnittlich psychisch belastet. Aber wo liegt der Unterschied zwischen typischen Entwicklungsphasen oder einer psychischen Erkrankung? Julia Knörnschild begibt sich auf eine Reise durch Familienalltag, Wissenschaft und Therapie.
Die emotionale Dokumentation begleitet Betroffene über mehrere Monate und gibt tiefe Einblicke in ihre Erfahrungen. Wie Mutter Mareike, die seit Monaten vergeblich nach einem Therapieplatz für ihre Tochter sucht. Julia besucht auch den 14-jährigen Elias. Er ist in einer Tagesklinik in München und leidet unter Zwangsstörungen. Dort wird deutlich, wie Therapie helfen kann.
Gemeinsam mit Expert:innen klärt Julia auf, ab wann sich Eltern Hilfe suchen sollten.
Es darf kein Tabuthema sein, denn psychische Gesundheit betrifft uns alle. Das hat sich auch in der Ressonanz zu diesem Film bestätigt. Wir haben unheimlich viele positive Nachrichten bekommen, die auf die Geschichten der Protagonist:innen reagiert und Anteil genommen haben.
Es braucht Mut mit einem so schambehafteten Thema an die Öffentlichkeit zu gehen. Umso dankbarer sind wir unsere Protagonist:innen. Vor solchen Projekten sind uns die Vorgespräche besonders wichtig. In enger Abstimmung mit den Protagonist:innen sprechen wir über Wünsche und Grenzen. Der verantwortungsvolle und sensible Umgang zeichnet die Doku aus.